Hier kommen die neusten Nachrichten

Jugendtreffen in Herford

Am 25. Juli startete das erste Jugendtreffen unseres Vereins in Herford. Vorbereitet und durchgeführt hat es das Team Kinder und Jugend unseres Vereins. Der Löwenanteil der Arbeit lag dabei auf den Schultern unserer Habnat. Sie hat durch ihren Engagement der Jugend einen erlebnisreichen Tag beschert.
Es wurde gegessen, getanzt, viel gelacht und es wurde lebhaft diskutiert.
Auch wenn die jungen Frauen und Mädchen diesmal noch nicht so ganz zahlreich vertreten waren, war dies ein guter Anfang.

Vielleicht war dies ja für den einen oder anderen auch ein Anreiz, sich unserem Verein anzuschließen.

Und wer erreicht die Jugend besser als die Jugend? Du bist jung, dynamisch und möchtest Dich gern für andere einsetzen, dann melde Dich bei uns und werde Teil unseres Teams – denn Mitstreiter sind uns immer willkommen.

 

Abfahrtsorte zum Trauermarsch nach Berlin am 03.08.2016

Für den Trauermarsch am 03.08.2016 in Berlin sind mehrere Busse organisiert wurden, die nachfolgend zu finden sind:

AbfahrtsortInfoKontakt
KölnHinfahrt: 5 Uhr Ehrenfeldgürtel 112
50823 Köln
(Nähe Ehrenfeld Bahnhof)
Rückfahrt: 16 Uhr
Pariser Platz
10117 Berlin
(Brandenburger Tor)
Kosten: 30 € pro Person
Hawar Hilfswerk info@hawarhilfswerk. com
MünsterHinfahrt: 05:30 Uhr
Rückfahrt: 17 Uhr
Anzahl der Plätze: 5055
Murad Kheter 0176/49175419
DortmundFür nähere Infos, bitte an Kontaktperson wenden!Barkat Omer 01521/7980640
Herford und BielefeldFür nähere Infos, bitte an Kontaktperson wenden!Ailas Mahmut 0176/24498454

Auch als Download verfügbar:

Abfahrtsorte zum Trauermarsch nach Berlin
Download – 07/2016

Mahnwache in Gedenken der Opfer des ezidischen Völkermordes

In Gedenken an die Opfer des ezidischen Völkermordes vom 03.08.2014 

Mahnwache
02.08.2016 • 20 – 21 Uhr
Berlin, Brandenburger Tor

Eziden Weltweit e. V.

Mahnwache in Berlin

Wir trauern

Wir trauern.
Wir trauern um die Opfer der gnadenlosen religiösen Fanatiker, woher sie auch stammen mögen.
Wir trauern um die auf der Flucht zu Tode gekommenen.
Wir trauern um die Verzweifelten, die sich das Leben genommen haben.
Wir trauern um die getöteten Seelen derjenigen, die sich von dem erlittenen Schrecken nie wieder werden erholen können.
Wir trauern um alle Opfer des Blutvergießens, von denen keine Zeitung oder kein Fernsehsender berichtet.
Wir reichen den Angehörigen der Toten unsere Hand und nehmen sie tröstend in den Arm und trocknen ihre Tränen.
Wir versichern ihnen, dass wir nicht ruhen werden, bis dieses Morden aufhört.
Wir werden alle uns zugänglichen rechtsstaatlichen Mittel und Wege ausschöpfen, um die Mörder und ihre Helfer vor das Gericht der Völker zu stellen.

Eziden Weltweit e.V.
Der Vorstand
Die Mitglieder

Wir sagen Danke

Wir haben Grund, uns zu bedanken.

Zu bedanken bei allen, die unsere Beiträge teilen.
Zu bedanken bei allen, die ein „Gefällt mir“ hinterlassen.
Zu bedanken bei allen, die uns finanziell unterstützen.
Und auch bei denen zu bedanken, die uns mit sachlicher Kritik helfen, noch besser zu werden.
Ohne alle diese Rückmeldungen wären wir nicht das, was wir heute sind:
Eine Stimme für die Eziden, die gehört wird und auf die man hört, die man um Rat fragt und die man respektiert.

Eziden Weltweit e.V.
Der Vorstand
Die Mitglieder

Erneut Übergriffe auf religiöse Minderheiten in deutschen Flüchtlingsunterkünften

SOFORTIGE! Trennung von Eziden, Christen und Juden von muslimischen Flüchtlingen!

In den letzten Wochen ereigneten sich in mehreren Unterkünften (U.a. Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen) Übergriffe von radikalen Muslimen auf Eziden. Die Muslime fühlten sich von der Anwesenheit der Eziden, die als „Ungläubige“ gesehen werden, während des Ramadans schwer gestört. In Dortmund fühlte sich ein Muslim aus Nordafrika durch die Anwesenheit eines jungen Eziden so sehr bei seinem Gebet gestört, dass er den Eziden so brutal zusammengeschlagen hat, dass der Ezide aktuell unter schweren Angststörungen leidet und behandelt werden muss.
In Hessen wurden Eziden untersagt, während des Ramadan die gemeinsame Küche zu nutzen, weil die „ungläubigen“ Eziden unrein seien und die muslimischen Fastentage zu Nichte machen würden.
In Bayern, nördlich von Nürnberg wurde eine 19-jährige Ezidin von einer Muslimin daran gehindert in der Gemeinschaftsküche der Flüchtlingseinrichtung das Mittagsessen zuzubereiten. Das Essen und Geschirr der Ezidin wurde aus der Küche geschmissen, weil es unrein sei und man während der Ramadanzeit in der Küche keine „Ungläubigen“ sehen möchte. Zudem sollten sich die Eziden ganz in Ihren Zimmern einsperren und die muslimischen Flüchtlinge mit ihrer Anwesenheit nicht provozieren, damit die Fastentage bei Allah auch angerechnet werden. Nach dem Krach eilten der 22-Jährige, 13-Jährige und 15-jährige Bruder und eine 22-jährige Schwägerin der Ezidin hinzu. Schnell versammelten sich 15 Muslime und bewaffneten sich mit heißen Pfannen und Messern. Einer Ezidin wurden mit der heißen Pfanne die Hand verbrannt. Während der 22-Jährige seine jüngeren Brüder schnell in die Zimmer einsperrte, um diese zu schützen, wurden die ezidischen Frauen von den muslimischen Männern und Frauen geschlagen und z.T. bewusst bedrängt und unangemessen begrapscht. Als der 22-jährige Ezide seine Frau und Schwester verteidigen wollte, wurde er von den Männern schwer geschlagen. Inzwischen hatte der jüngere Bruder die Polizei alarmiert, die dann auch die Situation beruhigte und die Eziden erstmal mitnahm aber am selben Tag wieder in die Unterkunft zurückschickte, obwohl die Opfer starke Bedenken und Ängste der Polizei mitteilten. Übersetzer waren muslimische Kurden und Araber, die laut der Aussagen der Opfer zu den muslimischen Tätern hielten.
Noch auf dem Weg in die eigenen Zimmer im Treppenhaus wurden die Eziden wieder angegriffen und geschlagen. Sie konnten sich schnell in die Zimmer in Sicherheit bringen und einsperren. Nach Kontaktaufnahme von Eziden Weltweit e. V. mit den Opfern und der dortigen Polizei wird versucht laut der Polizei eine „Lösung“ zu finden. Die schweren Fehler von Seiten der Polizei wurden dabei auch thematisiert.
Die fast täglichen Übergriffe auf Eziden, Christen und Juden in den Flüchtlingsunterkünften haben ein unerträgliches Maß erreicht. Primär müssen diese drei Gruppen hier in Deutschland Schutz finden und nicht weiter diskriminiert und verfolgt werden.
Deshalb erneuern wir unsere Forderung nach einer SOFORTIGEN getrennten Unterbringung der Eziden, Christen und Juden von muslimischen Flüchtlingen.

Eziden Weltweit e. V.