Hier kommen die Pressemitteilungen rein

Stellungnahme zum kurdischen Sänger Sivan Perwer

Unsere Stellungnahme zum kurdischen Sänger Sivan Perwer findet ihr hier zum Download:

Der ZÊD verurteilt die Schändungen an ezidische Grabmäler

Eziden Weltweit e. V. schließt sich der Pressemitteilung des Zentralrates der Eziden in Deutschland (ZED) an:

Pressemitteilung 2. April 2020

Êzîdische Friedhöfe in der Türkei werden zum wiederholten Male geschändet

Der Zentralrat der Êzîden ist über die Schändung des êzîdischen Friedhofs in der Türkei aufgebracht.

Am 26. März 2020 wurde der êzîdische Friedhof „Hesen Beg“ in der Provinz Mardin, im Kreis Nusaybin, geschändet. Der Friedhof wird seit Jahrhunderten von mehreren êzîdischen Dörfern genutzt. Auch nach ihrem Exodus nach Europa wurden die Toten in die Türkei überführt, um auf diesem Friedhof begraben zu werden.

Dazu Mejdin Kurt, Vorstandsmitglied des Zentralrats: „Die Tatsache, dass wir bis heute unsere Toten in ihr Ursprungsland überführen, ist Beleg dafür, dass wir immer ein Teil dieses Landes waren und weiterhin sein wollen. Es ist nicht das erste Mal, dass einer unserer Friedhöfe geschändet wurde. Davor wurden auch in den Provinzen Urfa und Batman êzîdische Friedhöfe geschändet, dabei wurden die Grabsteine mit einer nie dagewesenen Brutalität zerstört. Die Zerstörung ist wiederum ein Beleg des tiefsitzenden Hasses der dort ansässigen Muslime gegenüber Êzîdinnen und Êzîden. Diese Schandtat ist auf das Schärfste zu verurteilen.“

Ergänzend fügte Ozan Demirli, ebenfalls Vorstandsmitglied, hinzu: „Die Schandtaten davor haben die Êzîden mehr oder weniger stillschweigend hingenommen. Unmittelbar nach dieser Tat haben wir, als Zentralrat der Êzîden in Deutschland, der 31 Gemeinden in Deutschland vertritt, eine Kanzlei in der Türkei beauftragt, in unserem Namen, Strafanzeige gegen Unbekannt zu erstatten. Neben diesen juristischen Schritten haben wir auch die Exekutive in der Türkei kontaktiert, um unser Missfallen über die Schändung unseres Friedhofs kundzutun. Die Schändung und die Zerstörung unseres Friedhofs ist keine Bagatelle, sondern wie überall auf der Welt – auch in der Türkei – eine Straftat. Damit die Täter ermittelt werden, werden wir alle juristischen Möglichkeiten nutzen.“

Abschließend sagt Dr. Irfan Ortac, Vorsitzender des Zentralrats: „Die Täter haben, aus meiner Sicht, nicht spontan diese Handlung durchgeführt. Diese Tat war systematisch und geplant. Ihr Ziel ist es zu verhindern, dass Êzîden in ihre Dörfer zurückkehren, in der Hoffnung sich deren Ländereien anzueignen. Wir haben keinen Zweifel daran, dass die Straf- und Ordnungsbehörden der Türkei selbst ein Interesse daran haben die Täter schnell zu ermitteln und künftige Schändungen und Angriffe zu verhindern.“

Dr. Ortac macht aus seiner Enttäuschung über die kurdischen Organisationen keinen Hehl: „Kurdische Organisationen in der Türkei wie auch außerhalb der Türkei erheben ihre Stimme sofort, wenn es aus ihrer Sicht, zu einem Unrecht gegenüber Kurdinnen und Kurden kommt. Interessant zu beobachten ist allerdings, dass die Mehrheit dieser Organisationen mehr als zurückhaltend sind, wenn es zu Rechtsverletzungen gegenüber Êzîdinnen und Êzîden in den kurdisch bewohnten Gebieten kommt. Ich erwarte genau von diesen Organisationen nicht nur nach Demokratie zu rufen, wenn es um ihre Rechte geht, sondern auch ihre Stimme zu erheben, wenn es offensichtlich aus ihren Reihen zu Ungerechtigkeiten gegenüber anderen kommt.“

Für Nachfragen und Interviewanfragen stehen wir  Ihnen unter info@zentralrat-eziden.com zur Verfügung.

Pressemitteilung: Nadia Murad erhält den Friedensnobelpreis 2018

Am 05. Oktober vergab das Nobelkomitee in der norwegischen Hauptstadt Oslo den Friedensnobelpreis für das Jahr 2018 an die ezidische Menschrechtsaktivistin Nadia Murad und den kongolesischen Arzt Denis Mukwege für ihren Kampf gegen sexuelle Gewalt als Waffe in Kriegen und bewaffneten Konflikten.

Nadia Murad wurde von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nach dessen Überfall auf ihren Heimatort Kocho im Nordosten des Irak gefangengenommen, verschleppt und als Sexsklavin missbraucht. Nach ihrer gelungenen Flucht kam sie im Rahmen eines Sonderprogramms für besonders schützenswerte Personen nach Baden-Württemberg. Nadia Murad machte von Beginn an kein Hehl aus ihrer Absicht, vor aller Welt Zeugnis abzulegen über die Grausamkeiten, denen sie und ihre mitgefangenen Leidensgenossinnen in den Fängen des IS ausgesetzt war. Sie reist unermüdlich rund um die Welt, um über die Unmenschlichkeit der Terroristen zu berichten. Ihr Mut, vor einem Millionenpublikum über all das zu sprechen, hat mit dieser höchsten Ehrung, die auf Erden dafür vergeben werden kann, ihren gerechten Lohn gefunden.

Als im Laufe des Jahres 2014 das ganze Ausmaß des Vernichtungsfeldzuges des IS gegen die Eziden deutlich wurde, fanden sich in Herford / NRW eine Gruppe von Eziden und Deutschen zusammen, um humanitär Hilfe für diejenigen Eziden zu organisieren, denen die Flucht vor dem IS geglückt war. Daraus entstand im Februar 2015 der Verein Eziden Weltweit e. V.. Mitglieder des Vereins leisteten auf den griechischen Ägäisinseln erste Hilfe für die Ankommenden, kümmerten sich um Unterkunft, Kleidung, Nahrung und die Organisation der Weiterreise auf das griechische Festland und nach Deutschland, halfen bei der Suche nach Familienangehörigen und versuchten, Verwandte wieder zueinander zu bringen.
In Deutschland lag der Fokus des Vereins auf der Begleitung bei Behördengängen, ärztlicher Betreuung und dem Erlernen der deutschen Sprache sowie bei der Suche nach Arbeitsplätzen.
Gleichzeitig verlor der Verein nie die Situation der Eziden im Irak aus dem Blick, sammelte Spenden für Bildungsangebote der Kinder und Jugendlichen und für die Unterstützung von Frauen und Kindern, die aus der Gefangenschaft des IS befreit werden konnten und in den Flüchtlingscamps des Irak ohne Unterstützung durch ihre Familien ausharren müssen. Von ihren Angehörigen fehlt oftmals jede Spur, entweder sind sie ermordet worden, kamen auf der Flucht ums Leben oder befinden sich noch in der Gewalt des IS und werden an unbekannten Orten gefangengehalten.

Der Verein ist mittlerweile ein anerkanntes Mitglied der ezidischen Community in Deutschland und aktives Mitglied des Zentralrats der Eziden in Deutschland, in dem er durch seine Aktivitäten einen führenden Platz einnimmt.

Herford, 05. Oktober 2018
Eziden Weltweit e. V.

Wahlversammlung des Vereins Eziden Weltweit e. V.

Mitteilung über die Wahlversammlung des Vereins Eziden Weltweit e. V. am 14. Mai 2017


Turnusmäßig versammelten sich die Mitglieder unseres Vereins in Herford, um einen neuen Vorstand zu wählen.
Zu Beginn legte der bisherige Vorstand Rechenschaft über die seit seiner Wahl am 12.03.2016 geleistete Arbeit ab.
Nach ausführlicher Diskussion beschloss die Versammlung, den Bericht anzunehmen und die bisherige Vereinsleitung zu entlasten.
Anschließend wurde die neuen Vorstände und sonstigen Vertreter neu gewählt.
Den Verein führen für die kommende Legislaturperiode als gleichberechtigte Vorsitzende:
Gulê C., Cengiz S. und Hadi S.


Schatzmeister:
Petra Sch., ihr Vertreter ist Said S.


Leiter Spenden:
Khabat K., seine Vertreter sind Liane S.-W. und Marwa A.


Medienreferenten:
Jürgen T. (deutsche Redaktion), Sara S. und Farhad A. als Vertreter ezidische und arabische Redaktion / Foto


Schriftführer:
Faris (kurdisch/arabisch), Khabat K. (deutsch)


Ein weiterer wichtiger Punkt der Tagesordnung war die Aufnahme neuer Mitglieder.
Alle Anwesenden wünschten den nunmehr Verantwortlichen viel Erfolg bei ihrer verantwortungsvollen Arbeit.

 

Gemeinsame Pressemitteilung der AG „Trostfrauen“ des Korea Verbandes und des Vereins Eziden Weltweit e. V.„Geteilte Zeit an versetztem Ort“

Beide Vereine organisieren ein in dieser Form erst- und einmaliges Treffen von Zeitzeuginnen.Eine ehemalige „Trostfrau“ aus Südkorea und eine ehemalige Sexsklavin des IS treffen in Berlin aufeinander, um der Welt zu zeigen, welche schrecklichen Folgen die sexuelle Gewalt gegen Frauen in militärischen Auseinandersetzungen für die Betroffenen hat. Der Verlust der körperlichen Selbstkontrolle, der Verlust der körperlichen Unversehrtheit, das hilflose Ausgeliefertsein einer Macht gegenüber, die in der Lage ist, jederzeit und ungefragt auf Körper, Geist und Seele der Betroffenen einzuwirken, bis hin zur willkürlichen und ungestraften Tötung, die Gefühle der unendlichen Erniedrigung und die Folgeerscheinungen für Psyche und Gesundheit, all das soll zur Sprache kommen. Frau Gil Won-ok (geb. 1926) aus Korea blickt auf ein langes, bewegtes Leben zurück, während Frau Marwa al-Aliko am Beginn desselben steht.

Ende der 1930er Jahre des 20. Jahrhunderts: Die japanische kaiserliche Armee zwingt in den von ihnen besetzten Gebieten und Kolonien um den Pazifik schätzungsweise 200.000 Frauen und Mädchen zur Hebung der Disziplin, Moral und Kampfkraft ihrer Streitkräfte zur Prostitution. Euphemistisch wurden sie als „Trostfrauen“ bezeichnet. Oft über mehrere Jahre hinweg wurden die Mädchen und Frauen in Gefangenschaft gehalten, missbraucht, gefoltert und oft getötet.

3. August 2014: Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ überfällt das schutzlose Siedlungsgebiet der Eziden im Nordosten des Irak. Was folgt, ist der erste Völkermord des 21. Jahrhunderts, beispiellos in seiner Grausamkeit und Gnadenlosigkeit gegenüber den Opfern.

Die Terroristen ermordeten die Männer und älteren Frauen, verschleppten die männlichen Kinder und Jugendlichen, um sie zwangsislamisieren zu können, und nahmen die jungen Frauen und Mädchen gefangen, um sie als Sexsklavinnen an ihre Söldner zu verteilen oder auf eigens dazu eingerichteten Sklavenmärkten an Käufer aus der gesamten islamischen Welt zu verkaufen.

Datum: Sonntag, 28. Mai 2017, 14-16 Uhr

Ort: Nachbarschaftshaus am Lietzensee e.V., Herbartstraße 25, 14057 Berlin

Moderation: Izi Aharon (www.haOlam.de)

Sprache: Deutsch

—————————–

GIL WON-OK

Frau Gil ist eine der ehemaligen sogenannten „Trostfrauen“, die während des Zweiten Welt-krieges durch das japanische Militär zwangsprostituiert wur-den. Betroffen waren davon Schätzungen zufolge bis zu 200.000 Mädchen und Frauen aus dem Asien-Pazifik-Raum sowie den Niederlanden (Besatzer von Indonesien). Frau Gil wurde im Jahr 1940 in die sexuelle Sklaverei gezwungen, als sie dreizehn Jahre alt war.

Sie wurde durch das Gerücht von Arbeit, mit dessen Verdienst sie ihrem Vater unter die Arme greifen könnte, in die Mandschurei gelockt. Als sie dort ankam, war sie von japanischen Soldaten umgeben. In ihrer Gefangenschaft wurde sie mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt, die es ihr unmöglich machte zu arbeiten. Schließlich wurde sie nach monatelanger Gefangenschaft zurück nach Korea geschickt.

Als sie 15 Jahre alt war wurde sie nochmals erwischt und nach China verschleppt, wo sie bis zum Kriegsende unter fürchterlichen Konditionen in die Sexsklaverei gezwungen wurde. Mit einer Operation machte man sie absichtlich unfruchtbar. „Es war so eine grausame Tat. Die Japaner hätten niemals so eine abscheuliche Tat begangen, wenn es um ihre eigenen Töchter gegangen wäre. Sie verschlossen mir beide Eileitern, die später dadurch faustgroße Zysten bildeten, als ich gerade zwanzig war. Das heißt ich war von innen verstümmelt seit ich fünfzehn Jahre alt war.“ Durch die Teilung Koreas konnte sie ihre Familie im Norden nie wiedersehen.

Mit 30 Jahren adoptierte sie ihren Sohn, der ihr die Kraft gab, nicht aufzugeben. Das Schicksal der damaligen „Trostfrauen“ wurde erst im Jahr 1991 durch die mutige Zeitzeugin, Kim Hak-soon enthüllt. Frau Gil überwand 2003 die Angst, öffentlich über Ihr Schicksal zu sprechen. Seither engagiert sie sich für den Frieden und hilft anderen Opfern sexueller Gewalt. Sie ist eine der Ideengeberinnen des Schmetterlingsfonds: Zusammen mit Frau Kim Bok-dong wollte sie alles Geld, was sie je von der japanischen Regierung bekommen würden, für andere Opfer sexueller Gewalt spenden. Da man nicht wusste, wann das eintreffen würde, wurde der Schmetterlingsfond ausgerufen und die gesammelten Spenden unterstützen Frauen und Mädchen aus Vietnam und aus dem Kongo.

Frau Gils Engagement z.B. bei den Mittwochsdemonstrationen der ehemaligen „Trostfrauen“ in Südkorea vor der japanischen Botschaft verhilft ihr nun zu einem glücklichen Leben.

 Foto von Tsukasa Yajima: Frau GIL Won-ok auf dem Friedensfestival 2010 in Berlin
MARWA AL-ALIKO

Frau Marwa al-Aliko ist ein 23 Jahre junges ezidisches Mädchen aus Shingal (Til-Keseb). Im Alter von 21 konnte sie aus den Fängen der IS-Terroristen befreit werden. Drei Monate voller Qualen war sie in Gefan-genschaft als Sexsklavin gehalten und an mehrere IS-Terroristen weiter-verkauft worden. In dieser Zeit war sie grausamer Gewalt bis hin zu Vergewaltigungen ausgesetzt.

 

Im Jahr 2014 wurde sie in der Nähe des Shingal-Gebirges in ein Auto gezerrt und nach Solakh, einem Ort in der Nähe von Shingal-Stadt, gebracht. Dort waren ezidische Männer und Frauen versammelt. Die Frauen wurden in einem großen LKW weiter nach Mosul gefahren. In Mosul wurde sie von ihrer Mutter, Schwägerin, zwei Schwestern (15 und 17 Jahre) und zwei jüngeren Brüdern (11 und 9 Jahre), die ebenfalls verschleppt worden waren, getrennt. Ihre Reise ging bis nach Syrien. Sie wurde von IS-Terroristen an einen reichen Ägypter verkauft. Bei ihm wurde sie zusammen mit vielen anderen Mädchen 15 Tage lang gefangen gehalten, bevor man sie in ein Gefängnis brachte. Nach etwa einem Monat, den sie im Gefängnis ausharren musste, wurde sie nochmals verkauft, dieses Mal an einen ranghohen IS-Terroristen. Er versuchte sie zum Islam zu konvertieren und tat ihr schreckliche Dinge, bis hin zur Vergewaltigung, an.

 

Nach derartigen traumatischen Erlebnissen und zwei nochmaligen Weiterverkäufen gelang Marwa schließlich die Flucht zu einer Familie, der sie sich anvertraute und die sie einen Monat lang aufnahm. Als ihre Nachbarn erkannten, dass sie Ezidin war, forderten sie Geld, um sie nicht an den IS zu überliefern. Marwa al-Aliko konnte am 03.11.2014 durch die Hilfe ihres Onkels, der viel Geld für Schmuggler bezahlte, entkommen. Seit September 2015 lebt Marwa mit ihrer Mutter und zwei jüngeren Brüdern, die Anfang März 2015 ebenfalls befreit werden konnten, in Deutschland und setzt sich hier für Frauen- und Menschenrechte ein. Im Oktober 2016 war sie für ein Gespräch über die Situation der Frauen in IS-Gefangenschaft als Gast bei der UN.

 

Gegenwärtig sind immer noch über 3200 Frauen und Kinder in der Gewalt der IS-Terroristen, dazu zählen auch die beiden jüngeren Schwestern sowie der Vater Marwas.

Çarşema Serê Nîsanê 2017: Neujahrsfest der Eziden

Als heute am frühen Morgen die Sonne im Heiligtum Lalish aufging und ihre prächtigen Strahlen die heiligen Kuppeln golden erglänzen ließen, war es soweit: „Çarşema Serê Nîsanê“, der Tag, an dem Gott die Erschaffung der Welt vollendete, war angebrochen und das Neue Jahr hatte begonnen.

Seit dem Völkermord vom 03.08.2014 haben sich erstmals Eziden im Heiligtum Lalish (18.04.2017) zusammengefunden, um gemeinsam die Vollendung der Schöpfung symbolisch zu feiern und gleichzeitig den Beginn des neuen Jahres zu begrüßen. Die Freude dieses heilige Fest erstmals seit drei Jahren wieder zu feiern war und ist mit Trauer verbunden, da sich immer noch EzidenInnen in IS-Gefangenschaft befinden und von vielen Familienmitglieder jegliche Spur fehlt. So wird das diesjährige Neujahrsfest auch als Andacht an die vielen Verstorbenen und Entführten des Völkermordes gesehen. Nichtsdestotrotz ist das Neujahrsfest, drei Jahre nach dem Völkermord auch ein Zeichen der Hoffnung und Neubeginns für eine bessere, friedvolle und starke ezidische Zukunft. Der Wiederaufbau der zerstörten Tempel und Dörfer, die Neugründung einer ezidischen Partei und die Befreiungsaktionen ezidischer Frauen und Kinder lassen Eziden weltweit auf zuversichtliche Zeiten hoffen.

Allen Eziden und ihren Freunden auf der ganzen Welt wünschen wir Glück, Gesundheit und Frieden, unseren Frauen und Kindern in der Gefangenschaft, dass sie bald befreit werden mögen und allen Kämpfern gegen den IS den baldigen Sieg über die Mächte der Finsternis und des Bösen.

Eziden Weltweit e. V.